Offener Haushalt News

 

Ihre Stimme für Offenerhaushalt.at

Als Gewinner des World Summit Award haben wir bereits Erfolge gefeiert. Ab sofort kann man Offenerhaushalt.at seine Stimme für den WSA Global Champion 2016 geben.

Dazu bitte auf die Seite http://www.wsis-award.org/winners/vote gehen und in der Kategorie "Government & Open Data" für das Projekt Open Spending Austria Ihre Stimme abgeben. Es ist keine Anmeldung nötig.

Im Bewerb des World Summit Award wurden 40 Projekte aus 178 UN-Mitgliedsstaaten ausgezeichnet. Die Gewinner wurden eingeladen, ihre Projekte beim WSA Singapore Social Innovation Congress zu präsentieren. Dort wird eine Jury acht WSA Global Champions aus den 40 Projekten auswählen und dabei zählt auch Ihre Stimme.

Die Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben ist die 900. Gemeinde!

Die Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben mit 648 EinwohnerInnen im Bezirk Oberpullendorf hat als 900. Gemeinde ihre Finanzdaten freigeschalten.

Den Spitzenwert von 85 Punkten im KDZ-Quicktest aus 2012 konnte die Gemeinde 2015 zwar nicht mehr erreichen, steht aber immer noch bei einem Wert von 59 Punkten und erreicht damit fast ein "gut" (Gesamtnote 2,56). Die Schulden konnten seit dem Höchststand von 2006 um fast 35% reduziert werden.

Wir gratulieren der Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben zu diesem Schritt zu mehr Transparenz in den Gemeindefinanzen.

Prognose: Gemeindefinanzen bis 2019

Die österreichischen Gemeinden (ohne Wien) werden 2015 einen Überschuss der laufenden Gebarung in Höhe von knapp 1,7 Mrd. Euro schreiben. Aufgrund der Steuerreform und der höheren Ausgaben im Sozialbereich wird der Überschuss im Jahr 2017 um rund 130 Mio., im Worst-Case bis zu 400 Mio. Euro, gegenüber 2015 sinken. Für das Jahr 2019 wird ein Wert prognostiziert, der real um ein Sechstel geringer ist, als noch im Jahr 2007.

Offenerhaushalt.at unterstützt bei Umsetzung der VRV 2015

Mit der VRV 2015 muss jede österreichische Gemeinde bis spätestens Anfang 2020 ihr Vermögen bewertet haben. Offenerhaushalt.at unterstützt dabei!

Auf dieser Plattform kann jede Gemeinde auf ihre Rechnungsabschlüsse seit dem Jahr 2001 zurückgreifen und damit die Investitionen in der Postenklasse 0 ganz einfach ausspielen. Daten, die in der eigenen Buchhaltung nicht mehr elektronisch zur Verfügung stehen, liefert Offenerhaushalt.at. Damit bietet das KDZ neben dem Tool KDZ-Vermögensbewertung auf praxisplaner.at eine weitere wichtige praxisnahe Hilfestellung für die Haushaltsreform an.

Offenerhaushalt bietet Zusatznutzen

Ein zeitgemäßes Gemeindemanagement bedeutet die Bürgerinnen und Bürger über die Finanzgebarung ihrer Gemeinde umfassend und transparent zu informieren. Zudem ist die Gemeinde seit dem Stabilitätspakt 2012 gesetzlich zur Veröffentlichung der Daten verpflichtet.

Mit der kostenlosen Teilnahme an der Plattform www.offenerhaushalt.at können Gemeinden diese gesetzlichen Anforderungen einfach erfüllen. Nicht nur interaktive Visualisierungen des Gemeindehaushalts von 2001-2014 sind verfügbar, sondern auch die zugrundeliegenden Daten werden zum Download angeboten.

Mit dem Freischalten der Daten auf Offenerhaushalt.at haben die Gemeinden neben der verständlichen Darstellung ihrer Daten folgenden Zusatznutzen:

  1. Sie erfüllen die gesetzlichen Anforderungen aus dem Stabilitätspakt, da auf Offenerhaushalt.at die Daten auch zum Download zur Verfügung stehen.
  2. Sie können die Kommentarfunktion nutzen, um Hinweise und Kommentare zu Ihren Daten vorzunehmen. So können Sie die Bürgerinnen und Bürger über besondere Investitionsprojekte oder Finanztransaktionen informieren, die in den Daten sichtbar werden, aber ohne Erklärung zu falschen Schlüssen führen können.
  3. Sie haben bei uns die Möglichkeit, unmittelbar nach der Beschlussfassung nicht nur die Rechnungsabschlüsse (z. B: RA 2015) selbst hochzuladen, sondern Sie können – wie im Stabilitätspakt gefordert – auch die Voranschläge sichtbar machen (z. B: VA 2016), um somit ganz aktuelle Informationen zu liefern.
  4. Sie können die Darstellungen in die eigene Homepage einbetten, um direkt auf der Homepage zu informieren.
  5. Es stehen spezielle Darstellungen zur Verfügung wie der KDZ-Quicktest oderWohin fließt der Steuereuro, um die Daten für Bürgerinnen und Bürger noch verständlicher aufzubereiten.

Die Rechnungsabschlüsse aller 2.100 Gemeinden Österreichs sind auf Offenerhaushalt.at bereits hinterlegt, die Gemeinden können die Daten einfach selbst freischalten, um von den Vorteilen der kostenlosen Plattform zu profitieren.

Prognose: Finanzlage der Städte und Gemeinden bis 2019

Die österreichischen Gemeinden (ohne Wien) werden 2015 einen Überschuss der laufenden Gebarung in Höhe von knapp 1,7 Mrd. Euro schreiben. Aufgrund der Steuerreform wird der Überschuss im Jahr 2016 um rund 166 Mio. Euro sinken. Für das Jahr 2019 wird ein Wert prognostiziert, der real um ein Viertel geringer ist, als noch im Jahr 2007.

Die Details zur Gemeindefinanzprogrnose des KDZ >>

Netidee fördert data.offenerhaushalt.at

Bereits zum zehnten Mal fördert die Netidee die besten Internet-Ideen Österreichs: Aus knapp 170 Einreichungen wurden 26 Projekte ausgewählt.

Offenerhaushalt.at bietet zwar schon jetzt Zugang zu Finanzdaten von über 800 Gemeinden Österreichs, allerdings nur in Form von Einzel-Downloads. Unter data.offenerhaushalt.at wird daher bis Ende Juni 2016 ein englischsprachiges Datenportal eingerichtet, das es ermöglicht, Finanzdaten nach unterschiedlichen Kategorien zu filtern und gesamthaft herunterzuladen (z. B. pro Bundesland, pro Gemeindegröße). Zusätzlich werden die Daten nach dem europäischen Metadatenstandard DCAT-AP beschrieben und können damit auf anderen Datenportalen verlinkt werden, um besser auffindbar zu sein.

Unter data.offenerhaushalt.at können Sie sich über den Projektverlauf informieren.

Rechnungsabschlüsse 2014 sind online

Die Rechnungabschlüsse sowie Schulden und Haftungen 2014 aller Gemeinden Österreichs (Datenquelle: Statistik Austria) stehen nun auf Offenerhaushalt.at zur Verfügung. Etliche Gemeinden haben bereits selbsttätig die Daten des RA 2014 hochgeladen (gekennzeichnet mit "Quelle:Gemeinde"), jetzt sind die Daten für alle Gemeinden online.

Das betrifft auch den KDZ-Quicktest und die anderen Visualisierungen: sie berechnen die Darstellungen nun auch auf Basis der 2014er-Zahlen.

Offenerhaushalt.at gewinnt den World Summit Award!

Der World Summit Award (WSA) ist eine globale Initiative innerhalb des United Nations World Summit on the Information Socienty (WSIS) in Zusammenarbeit mit UNESCO, UNIDO und UN GAID. Er zeichnet herausragende Projekte digitaler Innovation aus.

In jeder der 8 Kategorien wurden aus insbesamt 386 nominierten Projekten aus 24 Nationan jeweils 5 Siegerprojekte gekürt. Offenerhaushalt.at ist das Siegerprojekt der Kategorie eGovernment & Open Data!

Die Nominierung erfolgte vom Österreichischen WSA-Experten Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich, der aus den Gewinnern der nationalen Preise Staatspreis Multimedia und eBusiness, Staatspreis IT und Consulting, Mobile Award (MAWA), eAward, Apps4Austria Award die Vertreterprojekte aus Österreich für den internationalen Preis ausgewählt hat. Der Kategoriesieg beim Staatspreis Multimedia und eBusiness bzw. des eAward war daher eine Voraussetzung für diesen Erfolg.

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk anlässlich des 2jährigen Bestehens der Plattform konnten wir uns nicht wünschen!

Weitere Informationen

Zwei Jahre Offenerhaushalt.at

Image courtesy of Stuart Miles at FreeDigitalPhotos.net

Vor genau zwei Jahren ist www.offenerhaushalt.at offiziell online gegangen! Seither haben über 830 Gemeinden ihre Finanzdaten sowie die entsprechenden Visualisierungen öffentlich zugänglich gemacht. Der Erfolg der Plattform spricht für sich!

 

Zugriffe im Zeitverlauf

Wir registrieren über 5.000 Sitzungen pro Monat auf der Website. Highlights waren die Medienberichte zum Start der Plattform vor zwei Jahren, bei denen fast 12.000 Sitzungen gezählt wurden, sowie die Freischaltung der Stadt Wien im April 2014. 

Die Umsetzung des KDZ Quicktest hat im Oktober 2014 zu einem Anstieg geführt, auch sind die beiden Preise eAward und Multimedia Staatspreis Anfang 2015 in den Statistiken zu sehen. 

Weiteres Aufsehen hat die Stadt Salzburg erzielt, für die wir im Juli 2015 als erste Stadt Österreichs die Transfers, Förderungen und Subventionen visualisiert haben. 

Wir sind schon gespannt, ob sich der World Summit Award ebenfalls niederschlagen wird. Es ist ein internationaler Preis, der die weltbesten Projekte innovativer Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die besten Anwendungen zu e-Content ICT fördert. Offenerhaushalt.at wurde für den World Summit Award nominiert.

 

Freischaltungen pro Bundesland

Die 832 freigeschaltenen Gemeinden machen rund 40 Prozent der gesamten Gemeinden aus. Spitzenreiter ist Oberösterreich, wo knapp 70% aller Gemeinden dabei sind. In Niederösterreich und Salzburg sind es etwa 50%. Schlusslichter sind das Burgenland, die Steiermark, Tirol und Vorarlberg mit jeweils noch unter 20%.

Unser besonderer Dank gilt vor allem den ersten 100 Gemeinden, die sich bereits bis Anfang Dezember 2013, also nur zwei Monate nach Start des Projekts, für mehr Transparenz entschieden hatten.

Freischaltungen nach Wohnbevölkerung

Gemessen an der Anzahl der EinwohnerInnen in den freigeschaltenen Gemeinden, ergibt sich ein sehr erfreuliches Bild: 5,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leben in einer Gemeinde, deren Finanzdaten auf unserer Plattform transparent gemacht worden sind. Das sind 2/3 der Bevölkerung.

Freischaltungen nach Gemeindegrößen

Insbesondere sehen die großen Städte Österreichs Vorteile ihre Finanzdaten offen zu legen. Hier die Liste der 20 größten Städte Österreichs:

Die kleinste Gemeinde ist übrigens die 86-EinwohnerInnen-Gemeinde Großhofen!