Offener Haushalt News

 

World Summit Award 2016

World Summit Award Innovation Congress Singapore

Von 29. 6. - 1. 7. 2016 fand in Singapur der WSA Innovation Congress unter dem Motto "Making Social Impact Through Digital Innovation" statt. Auf der dreitägigen Konferenz nahmen neben den 40 Siegerprojekten aus 8 Kategorien zahlreiche weitere KongressteilnehmerInnen aus über 60 Ländern teil. Für das KDZ-Team haben Bernhard Krabina und Clemens Hödl den Kongress besucht.

 

In der Präsentation durch Bernhard Krabina in Form eines "7-Minute Innovation Pitch" wurde auf die wichtigsten Features der Plattform sowie auf die Entwicklung der Freischaltungen eingegangen.

 

Der Preis in der Kategorie e-Government & Open Data wurde von Prof. Dr. Peter A. Bruck, WSA Chairman und Dr. Janil Puthucheary, Minister of State, Ministry of Communications and Information, Singapore, an Bernhard Krabina und Clemens Hödl überreicht.

Dokumentation

 

 

Stadt Linz jetzt mit Subventions-Checker

Transparente Stadtfinanzen zählen zu einer der wesentlichen Bausteine der neuen Linzer Finanzpolitik:

  • Bereits jetzt stehen die Voranschläge und Rechnungsabschlüsse der Landeshauptstadt Linz auf der städtischen Homepage online zur  Verfügung.
  • Daneben stellt Linz seine Finanzdaten auch auf die Plattform www.offenerhaushalt.at/gemeinde/linz
  • Eine jährliche „Konzernbilanz“ des Magistrats und aller städtischen Unternehmen ist ebenfalls im Internet abrufbar.
  • Der Subventions- und Transferbericht steht als elektronisches  Dokument (PDF) online zum Download zur Verfügung.
  • NEU: Mit dem „Subventions-Checker“ können künftig alle Subventionen der Stadt Linz auf  transparent  und benutzerfreundlich abgerufen werden.

Details siehe Presseaussendung der Stadt Linz: http://www.linz.at/presse/2016/201607_83494.asp

Am Subventions-Checker interessierte Gemeinde können sich an offenerhaushalt(at)kdz.or.at wenden.

Ihre Stimme für Offenerhaushalt.at

Als Gewinner des World Summit Award haben wir bereits Erfolge gefeiert. Ab sofort kann man Offenerhaushalt.at seine Stimme für den WSA Global Champion 2016 geben.

Dazu bitte auf die Seite http://www.wsis-award.org/winners/vote gehen und in der Kategorie "Government & Open Data" für das Projekt Open Spending Austria Ihre Stimme abgeben. Es ist keine Anmeldung nötig.

Im Bewerb des World Summit Award wurden 40 Projekte aus 178 UN-Mitgliedsstaaten ausgezeichnet. Die Gewinner wurden eingeladen, ihre Projekte beim WSA Singapore Social Innovation Congress zu präsentieren. Dort wird eine Jury acht WSA Global Champions aus den 40 Projekten auswählen und dabei zählt auch Ihre Stimme.

Die Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben ist die 900. Gemeinde!

Die Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben mit 648 EinwohnerInnen im Bezirk Oberpullendorf hat als 900. Gemeinde ihre Finanzdaten freigeschalten.

Den Spitzenwert von 85 Punkten im KDZ-Quicktest aus 2012 konnte die Gemeinde 2015 zwar nicht mehr erreichen, steht aber immer noch bei einem Wert von 59 Punkten und erreicht damit fast ein "gut" (Gesamtnote 2,56). Die Schulden konnten seit dem Höchststand von 2006 um fast 35% reduziert werden.

Wir gratulieren der Gemeinde Unterrabnitz-Schwendgraben zu diesem Schritt zu mehr Transparenz in den Gemeindefinanzen.

Prognose: Gemeindefinanzen bis 2019

Die österreichischen Gemeinden (ohne Wien) werden 2015 einen Überschuss der laufenden Gebarung in Höhe von knapp 1,7 Mrd. Euro schreiben. Aufgrund der Steuerreform und der höheren Ausgaben im Sozialbereich wird der Überschuss im Jahr 2017 um rund 130 Mio., im Worst-Case bis zu 400 Mio. Euro, gegenüber 2015 sinken. Für das Jahr 2019 wird ein Wert prognostiziert, der real um ein Sechstel geringer ist, als noch im Jahr 2007.

Offenerhaushalt.at unterstützt bei Umsetzung der VRV 2015

Mit der VRV 2015 muss jede österreichische Gemeinde bis spätestens Anfang 2020 ihr Vermögen bewertet haben. Offenerhaushalt.at unterstützt dabei!

Auf dieser Plattform kann jede Gemeinde auf ihre Rechnungsabschlüsse seit dem Jahr 2001 zurückgreifen und damit die Investitionen in der Postenklasse 0 ganz einfach ausspielen. Daten, die in der eigenen Buchhaltung nicht mehr elektronisch zur Verfügung stehen, liefert Offenerhaushalt.at. Damit bietet das KDZ neben dem Tool KDZ-Vermögensbewertung auf praxisplaner.at eine weitere wichtige praxisnahe Hilfestellung für die Haushaltsreform an.

Offenerhaushalt bietet Zusatznutzen

Ein zeitgemäßes Gemeindemanagement bedeutet die Bürgerinnen und Bürger über die Finanzgebarung ihrer Gemeinde umfassend und transparent zu informieren. Zudem ist die Gemeinde seit dem Stabilitätspakt 2012 gesetzlich zur Veröffentlichung der Daten verpflichtet.

Mit der kostenlosen Teilnahme an der Plattform www.offenerhaushalt.at können Gemeinden diese gesetzlichen Anforderungen einfach erfüllen. Nicht nur interaktive Visualisierungen des Gemeindehaushalts von 2001-2014 sind verfügbar, sondern auch die zugrundeliegenden Daten werden zum Download angeboten.

Mit dem Freischalten der Daten auf Offenerhaushalt.at haben die Gemeinden neben der verständlichen Darstellung ihrer Daten folgenden Zusatznutzen:

  1. Sie erfüllen die gesetzlichen Anforderungen aus dem Stabilitätspakt, da auf Offenerhaushalt.at die Daten auch zum Download zur Verfügung stehen.
  2. Sie können die Kommentarfunktion nutzen, um Hinweise und Kommentare zu Ihren Daten vorzunehmen. So können Sie die Bürgerinnen und Bürger über besondere Investitionsprojekte oder Finanztransaktionen informieren, die in den Daten sichtbar werden, aber ohne Erklärung zu falschen Schlüssen führen können.
  3. Sie haben bei uns die Möglichkeit, unmittelbar nach der Beschlussfassung nicht nur die Rechnungsabschlüsse (z. B: RA 2015) selbst hochzuladen, sondern Sie können – wie im Stabilitätspakt gefordert – auch die Voranschläge sichtbar machen (z. B: VA 2016), um somit ganz aktuelle Informationen zu liefern.
  4. Sie können die Darstellungen in die eigene Homepage einbetten, um direkt auf der Homepage zu informieren.
  5. Es stehen spezielle Darstellungen zur Verfügung wie der KDZ-Quicktest oderWohin fließt der Steuereuro, um die Daten für Bürgerinnen und Bürger noch verständlicher aufzubereiten.

Die Rechnungsabschlüsse aller 2.100 Gemeinden Österreichs sind auf Offenerhaushalt.at bereits hinterlegt, die Gemeinden können die Daten einfach selbst freischalten, um von den Vorteilen der kostenlosen Plattform zu profitieren.

Prognose: Finanzlage der Städte und Gemeinden bis 2019

Die österreichischen Gemeinden (ohne Wien) werden 2015 einen Überschuss der laufenden Gebarung in Höhe von knapp 1,7 Mrd. Euro schreiben. Aufgrund der Steuerreform wird der Überschuss im Jahr 2016 um rund 166 Mio. Euro sinken. Für das Jahr 2019 wird ein Wert prognostiziert, der real um ein Viertel geringer ist, als noch im Jahr 2007.

Die Details zur Gemeindefinanzprogrnose des KDZ >>

Netidee fördert data.offenerhaushalt.at

Bereits zum zehnten Mal fördert die Netidee die besten Internet-Ideen Österreichs: Aus knapp 170 Einreichungen wurden 26 Projekte ausgewählt.

Offenerhaushalt.at bietet zwar schon jetzt Zugang zu Finanzdaten von über 800 Gemeinden Österreichs, allerdings nur in Form von Einzel-Downloads. Unter data.offenerhaushalt.at wird daher bis Ende Juni 2016 ein englischsprachiges Datenportal eingerichtet, das es ermöglicht, Finanzdaten nach unterschiedlichen Kategorien zu filtern und gesamthaft herunterzuladen (z. B. pro Bundesland, pro Gemeindegröße). Zusätzlich werden die Daten nach dem europäischen Metadatenstandard DCAT-AP beschrieben und können damit auf anderen Datenportalen verlinkt werden, um besser auffindbar zu sein.

Unter data.offenerhaushalt.at können Sie sich über den Projektverlauf informieren.

Rechnungsabschlüsse 2014 sind online

Die Rechnungabschlüsse sowie Schulden und Haftungen 2014 aller Gemeinden Österreichs (Datenquelle: Statistik Austria) stehen nun auf Offenerhaushalt.at zur Verfügung. Etliche Gemeinden haben bereits selbsttätig die Daten des RA 2014 hochgeladen (gekennzeichnet mit "Quelle:Gemeinde"), jetzt sind die Daten für alle Gemeinden online.

Das betrifft auch den KDZ-Quicktest und die anderen Visualisierungen: sie berechnen die Darstellungen nun auch auf Basis der 2014er-Zahlen.