Offener Haushalt News

 

Diskutieren Sie mit: Offener Haushalt am Open Data Stammtisch

Die Open Knowledge Foundation Austria lädt zu einem Stammtisch in Wien ein: am 14. März um 19:00 werden aktuelle Themen diskutiert. Beim Stammtisch wird das Portal vorgestellt sowie weitere Entwicklungsmölichkeiten und Verwendungsmöglichkeiten der veröffentlichten Daten diskutiert.

Idee zu Offenerhaushalt.at im Seminfinale eines Wettbewerbs

Der erste Schritt ist geschafft: aus 179 Einreichungen zum mit 10.000 USD dotieren Wettbewerb “Close the Loop: Feedback for Results”, hat es die Idee "My City Budget" ins Seminfinale geschafft.

Die Idee ist, dass Bürgerinnen und Bürger eine eigene Version des Gemeindehaushalts erstellen können und diese "einloggen". Eingeloggte Versionen können z. B. über soziale Medien weiterverbreitet und diskutiert werden. Die Gemeinden können sich die Vorschläge ansehen und Feedback dazu geben.

Derzeit ist dies nur eine Idee, es gibt weder eine Finanzierung noch einen Zeitplan für die Umsetzung. Der Gewinn eines Preises würde die Umsetzungswahrscheinlichkeit aber sicher erhöhen :-)

Gemeindefinanzen 2003-2017

Die Österreichischen Gemeindefinanzen 2012 zeigen auf den ersten Blick eine Verbesserung gegenüber dem Jahr 2011. Die laufende Gebarung hat sich erholt, die Gesamtverschuldung ist gesunken, die Investitionen sind gestiegen und die Umlagen haben sich moderat entwickelt. Eine nähere Betrachtung über eine längere Zeitspanne relativierte jedoch die guten Ergebnisse:

  • Langfristig steigende Transferbelastungen
  • Investitionsniveau weit unter dem Vorkrisen-Niveau
  • Haftungszuwächse übersteigen den Rückgang der Finanzschulden
  • u.v.m.

Die Publikation finden Sie auch unter: http://www.staedtebund.gv.at/de/services/publikationen/schriftenreihe-des-oestb.html
Sie können Sie auch gerne über den Österreichischen Städtebund kostenlos anfordern.

Die nächste KDZ-Finanzprognose wird im April 2014 präsentiert!

Mit Offenerhaushalt.at die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten erfüllen

Die vom KDZ gemeinsam mit der Bank Austria entwickelte Plattform Offenerhaushalt.at kann nun mit Unterstützung von k5 weiterentwickelt werden.

Die Gemeinden erhalten die Möglichkeit, die aktuellen Rechnungsabschlüsse (ab 2013) sowie die Voranschläge inklusive der Beilagen hochzuladen und damit den Anforderungen des Stabilitätspakts bzw. der Gemeindeordnungen nachzukommen. Darüber hinaus werden auch die Voranschläge analog zu den Rechnungsabschlüssen visualisiert, um die Bürgerinnen und Bürger noch umfassender als bisher über das geplante Budget zu informieren. Als hochzuladende Datei wird der sog. "GHD-Datenträger" verwendet, der auch bisher von den Finanzanwendungen der Gemeinden erzeugt werden kann, da dieser Datensatz von der Statistik Austria spezifiziert wird und von den Gemeinden an die Länder geliefert wird.

Finanziert wird diese Weiterentwicklung mit freundlichen Unterstützung von k5 – die neue Generation im Kommunalmanagement. Bis Ende Februar wird Offenerhaushalt.at um diese Funktionalitäten erweitert. Nach Fertigstellung der Funktionalitäten werden detailliertere Informationen zur Verfügung gestellt.

 

 

 

100. Gemeinde freigeschaltet

Offenerhaushalt.at ist seit wenigen Wochen online und soeben hat die 100. Gemeinde ihre Daten freigeschaltet: die Gemeinde Gießhübl in Niederösterreich - und täglich kommen neue hinzu.

Da unsere Österreich-Karte auf der Startseite etwas irreführend ist, haben wir anlässlich der 100. Freischaltung eine Infografik erstellt, in der die Anzahl der freigeschaltenen Gemeinden pro Bundesland im Verhältnis zur jeweiligen Anzahl der Gemeinden im jeweiligen Bundesland angezeigt wird. Unser Ziel ist es, dass 50% der Gemeinden die Daten nicht nur selbst nutzen, sondern auch öffentlich freischalten. Spitzenreiter sind derzeit die Gemeinden in Salzburg, gefolgt von Oberösterreich und Niederösterreich. In diesen Bundesländern haben bald 10% aller Gemeinden die Daten veröffentlicht.

Ein paar weitere Zahlen und Fakten:

  • In den internen Bereich der Website sind knapp über 500 Gemeinden eingestiegen, um die Visualisierungen selbst zu nutzen.
  • 100 Gemeinden haben nun die Daten freigeschalten, also ein Fünftel aller Gemeinden, die das Service bereits genutzt haben.
  • In der Karte auf der Startseite ist gut zu erkennen, dass Freischaltungen häufig bei benachbarten Gemeinden erfolgen.
  • Die Website selbst verzeichnet bisher über 12.000 Besuche (zwischen 3.200 und 4.800 pro Woche), starke Anstiege sind zu verzeichnen, wenn die jeweils freischaltenden Gemeinden eigene Pressarbeit betreiben.
  • Über 28 Prozent der Besuche erfolgen über mobile Devices/Tablets.
  • Die durchschnittliche Besuchsdauer ist mit fast drei Minuten erstaunlich hoch: die Visualisierungen regen daher zur Auseinandersetzung mit den Gemeindefinanzen an.
  • Das Medienecho ist groß, wir haben eine Liste von Presseberichten auf der Seite "Presseberichte" zusammengestellt.
  • Auf Twitter verwenden wir den Hashtag #offenerhaushalt, um Nachrichten zu kennzeichnen.
  • Abonnieren Sie unseren RSS-Feed, um keinen Newseintrag zu versäumen.

 

Danke an unsere bisherigen UnterstützerInnen und das Team...

 

Österreichische Gemeindefinanzen: Keine nachhaltige Verbesserung

GemeindefinanzprognoseDie österreichischen Städte und Gemeinden haben große Anstrengungen unternommen, um ihre Finanzsituation in guter Lage zu halten. Der Überschuss der laufenden Gebarung hat mit rund 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2012 erstmals wieder einen Wert auf dem Niveau von 2007 erreicht. Berücksichtigt man die Inflation, ist jedoch ein realer Rückgang von rund zwölf Prozent zu verzeichnen. Ein leicht rückläufiger Trend ist auf Basis der aktuellen Prognosen zu den Ertragsanteilen bis 2017 zu erwarten. Dann wird sich der Saldo 1 real um ein Viertel unter dem Vor-Krisenniveau befinden. Aufgabenreformen im Bundesstaat sowie ein transparentes Transfersystem sind nicht in Sicht.

Die Analyse der Gemeindefinanzen 2012 zeigt grundsätzlich keine substanzielle Verbesserung der finanziellen Situation der Gemeinden. Die Verbesserung im Bereich der laufenden Gebarung ist auf einen Einmaleffekt zurückzuführen, die Entlastungen im Umlagenbereich gehen mit Abzügen im Bereich der Ertragsanteile einher, die Finanzschulden verringern sich nur aufgrund von Ausgliederungen und einem damit verbundenen Anstieg der Haftungen. Schließlich ist auch beim Investitionsniveau ein langfristig negativer Trend erkennbar.

Details siehe KDZ-Newsmeldung >>

Offenerhaushalt.at am Gov2.0camp

Foto: Clara LandlerMag. Thomas Prorok (KDZ) und Rudolf Titl (Interactives) Offenerhaushalt.at vorgestellt und mit den TeilnehmerInnen diskutiert.

Zeitgleich zum Barcamp hat die Stadt Linz ihre Finanzdaten veröffentlicht und eine Presseaussendung dazu erstellt.

Transparente Gemeindefinanzen online

Die österreichischen Gemeinden erhalten mit der Plattform www.offenerhaushalt.at einen guten Überblick über ihre Gemeindefinanzen und können diese auch im Internet verfügbar machen – ganz im Sinne einer transparenten Haushaltsführung. Rund 50 Gemeinden haben bereits ihre Daten freigegeben und etwa 500 Gemeinden nutzen dieses Instrument für interne Zwecke. Da die BürgermeisterInnen selbst die Möglichkeit haben, eine Freischaltung durchzuführen, kommen laufend neue Gemeinden dazu.

Offener Haushalt statt Buch mit sieben Siegeln

Ein Rechnungsabschluss einer Gemeinde erscheint der breiten Öffentlichkeit, die keine besondere finanzwissenschaftliche Kenntnis besitzt, zumeist unverständlich. Das Interesse wächst, zu erfahren wie die Gemeinde Steuergelder einsetzt. Durch die Plattform www.offenerhaushalt.at werden komplexe Daten der Städte und Gemeinden offen und in wiederverwendbaren Datenformaten zugänglich gemacht. So können Informationen ausgewertet, visualisiert und zu anderen in Verhältnis gesetzt werden. Die Plattform will nicht interpretieren, sondern stellt komplexe Zahlenreihen in einer anschaulichen Form dar. „Als Forschungsinstitut sind wir sehr froh, Instrumente zu entwickeln, die unmittelbar nutzbringend in der Praxis angewandt werden. Dieses Visualisierungs-Tool ist für die Nutzerinnen und Nutzer einfach zu handhaben und trägt zur Transparenz bei.", so Peter Biwald, Geschäftsführer des KDZ.

Die Bank Austria unterstützt seit mehr als
zwei Jahrzehnten die Öffentliche Hand

Mit einem Transaktionsvolumen von zwölf Milliarden Euro, Finanzierungen in Höhe von acht Milliarden Euro sowie rund 3.000 Kundinnen und Kunden ist die Bank Austria heute der unangefochtene Marktführer in diesem Segment. „Als strategischer Finanzpartner der Kommunen stellen wir der Öffentlichen Hand gemeinsam mit dem KDZ, dem Österreichischen Städte- und Gemeindebund seit Jahren kostenlose Analysetools zur Verfügung. Mit der neuen Webplattform ´Offener Haushalt´ bieten wir den Kommunen ein kostenloses, hocheffizientes Steuerungscockpit, mit dem sie ihre Finanzdaten transparent auf Knopfdruck veröffentlichen und so einen Blindflug bei der öffentlichen Darstellung der Gemeinde- und Städtefinanzen vermeiden können“, fasst Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat- und Firmenkunden zusammen.

Folgende Services stehen auf
www.offenerhaushalt.at zur Verfügung

  • Interaktive Darstellung der Gemeindefinanzen
  • Visualisierung der Rechnungsabschlüsse 2001-2012 inklusive Daten als Tabelle
  • Visualisierung der korrespondierenden Querschnittsrechnung (laufende Gebarung, Investitionen, Rücklagen und Verschuldung)
  • Visualisierung bis auf die Ebene einzelnen Leistungsbereiche
  • Detailansicht mit der Entwicklung über fünf Jahre, auf allen Ebenen
  • Gesamt- und Pro-Kopf-Darstellung
  • Darstellung „Wohin fließt der Steuereuro?“, basierend auf 1.000 EUR bezahlter Steuern.
  • Alle Visualisierungen sind interaktiv (anklick- und navigierbar)

Mit der Plattform www.offenerhaushalt.at steht sowohl den BürgermeisterInnen, Gemeindebediensteten und politischen MandatarInnen, als auch der allgemeinen Öffentlichkeit ein Werkzeug zur Verfügung, das eine übersichtliche und interaktive Darstellung der Gemeindefinanzen ermöglicht.

Anmeldung
offenerhaushalt(at)kdz.or.at